Infrarotstrahlung ist ein Teil des natürlichen Lichtspektrums und wirkt als reine Wärmestrahlung. Sie dringt einige Zentimeter tief ins Gewebe ein und regt die Atome und Moleküle in den Zellen zu erhöhter Tätigkeit an. Dadurch produziert der Körper eine relativ große Eigenwärme, welche zu Entgiftung und Aktivierung des Zellstoffwechsels führt. Eingelagerte Schlacken und Schadstoffe werden so über die Haut ausgeschieden. Sogar eine verstärkte Ausschwemmung von Schwermetallen aus dem Bindegewebe konnte nachgewiesen werden. Außerdem löst die deutlich erhöhte Tiefenwärme Muskelverspannungen.
Nachgewiesen wurde ebenfalls ein nicht unerheblicher Kalorienverbrauch, der ungefähr ähnliche Werte erreicht, wie dieselbe Zeit rudern oder joggen. Das können in 40 Minuten bis zu 800 Kalorien sein. Somit ist die Infrarot-Wärmekabine auch zum Abnehmen geeignet.
Wegen der sich entwickelnden Eigenwärme spielt die Raumtemperatur in der Kabine (40-65°C) eine eher untergeordnete Rolle. Man kann sogar das Fenster öffnen und Außenluft hineinlassen.
Das Schwitzen dauert 15 bis 30 Minuten und ist sehr kreislaufschonend. Reichliches Trinken von mineralstoffhaltigem Wasser nach der Behandlung dient zum Wiederauffüllen der ausgeschiedenen Körperflüssigkeit.
Bei Metall- oder Keramikimplantaten im Körper sollte vor der Behandlung ein Arzt zu möglichen Risiken gefragt werden.
Die Infrarot-Wärmekabine ist auch ideal als Ergänzung zu anderen Therapien, z.B. Massagen oder Schmerztherapien oder der Matrix-Rhythmus-Therapie.
